Förderprogramm "Gesundheitsregionenplus"

Im Jahr 2015 rief das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP) das Förderprogramm "Gesundheitsregionenplus" ins Leben, das es Städten und Landkreisen ermöglicht, auf kommunaler Ebene Herausforderungen der wohnortnahen Gesundheitsversorgung anzugehen. Auch Gesundheitsförderung und Prävention bilden einen Handlungsschwerpunkt: Wichtige Themen der Vorsorge sollen der Bevölkerung durch entsprechende Maßnahmen zugänglich gemacht werden. All dies geschieht durch die Vernetzung und Kooperation der lokalen Gesundheitsakteure in einem zentralen Netzwerk, der Gesundheitsregionplus.

Übergeordnetes Ziel der Gesundheitsregionenplus ist die Verbesserung der Bevölkerungsgesundheit und der gesundheitsbezogenen Lebensqualität. Dem Aspekt der gesundheitlichen Chancengleichheit soll dabei Rechnung getragen werden.

Der organisatorische Aufbau einer jeden Gesundheitsregionplus ist im Konzept des StMGP vorgegeben: Das Gesundheitsforum bildet das zentrale Steuerungsgremium, das die inhaltliche „Fahrtrichtung“ vorgibt, während die Arbeitsgruppen konkrete Ansätze zur Problemlösung sowie Aufklärungsmaßnahmen entwickeln. Jede Gesundheitsregionplus verfügt über eine Geschäftsstelle, deren Leiter(in) die Abläufe koordiniert, organisiert sowie Projekte anstößt und begleitet.

Das Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) begleitet das Projekt wissenschaftlich und unterstützt die Gesundheitsregionenplus beratend.

Im Jahr 2015 gingen die ersten 24 Gesundheitsregionenplus an den Start. Zum 1. April 2016 kamen acht weitere Regionen hinzu. Die Förderdauer beträgt maximal fünf Jahre.

Karte aller 32 Gesundheitsregionen plus

Bild: Karte aller 32 Gesundheitsregionenplus
(Quelle: Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit)